Event and Party Location in the Heart of Berlin
Dec 16

THE BURNING HELL

Fri

BERLIN SHOW

THE BURNING HELL (Kanada, BB.Island/Headless Owl Records)
im Marie-Antoinette präsentiert von amSTARt

+ Support (TBA)
+ What Difference Does It Make DJ-Team

http://www.theburninghell.com/
http://theburninghell.bandcamp.com/
Video “The Road”
Video “Fuck The Government, I Love You”
Video “Men Without Hats”

“Zuviel Intelligenz in der Musik ist doof, und lustige Lieder sind selten komisch, aber wenn einen der am rauhen Alltag feingeschliffene Wortwitz derart treffend in passende Klangkleider gewandet überfällt, ja überrollt – dann kann ich nicht anders als selig lächelnd zurückgelehnt genießen. Burning Hell-Kopf und Seele Mathias Kom war mir bereits im Duett mit seiner Höllen-Gefährtin Ariel Sharratt ebenso positiv wie nachhaltig aufgefallen (die auch hier als Sängerin, mehr aber noch als Saxophonistin und Klarinettistin ihre bereichernd prägenden Spuren hinterlässt), in seinem ureigenen Band-Fahrwasser aber ist er der tonangebende Kapitän. In acht wortgewandten Geschichten, die in bester Bibliotheks-Tradition nach Sparten sortiert sind (von murder mystery bis science fiction/fantasy), füllt er die Sätze gefühl- und gehaltvoll mitunter bis weit über die Metrums-Grenze, sprichtsingt uns tief aus der sozialisations-verwandten Seele und bereichert das intelligente Sprach-Vergnügen durch ebenso hand-zugeschnittene wir bunt-gefärbte Song-Gewänder. Zwischen roher Lou Reed-Reife, mitreißendem Dexy’s Midnight Runners-Soul, Cockney Rebel-Charme, lakonischen Smiths-Hymnen, bläser-betriebenem Madness-Wahnwitz, fein-holprig arrangiertem Devotchka-Folk und Gitarren-zerrendem Noise-Rock zeigt er der Bloodhound Gang ganz nebenbei, wie man sonores Bariton-Brabbeln mit Witz, Herz und Independent-Intelligenz füllen kann, becirct uns und seine Gefährtin in einer herrlichen Abi & Ester-Liebes-Ballade und beweist immer wieder, dass er nicht nur ein phantastischer Erzähler, sondern auch ein warmherzig croonender Sänger ist. Auch wenn die acht Weisen, herrlich handgemachten Charme versprühend, schon musikalisch ein reiner Genuss sind, so verhindern die Texte das schlichte Nebenbeihören – dazu wirken Kom’s feingesponnenen Gedankenfäden einfach zu fesselnd. Ein ebenso ansteckendes wie anspruchsfreudiges Vergnügen.” (Glitterhouse)

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